Kampagnen

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Neu: Initiative Lieberkettengesetz

OCH NÖÖÖ… Es gibt immer noch kein Gesetz für Unternehmensverantwortung. Seit langem fordern wir von der deutschen Bundesregierung ein Gesetz, das deutsche Unternehmen verpflichtet, Menschenrechte entlang ihrer gesamten Lieferkette zu achten und das sie für Verstöße haftbar macht.

Es lohnt sich, am Ball zu bleiben! Sowohl international als auch national gibt es einige Entwicklungen, die Hoffnung machen. Sogar erste Unternehmen sprechen sich für eine gesetzliche Regelung aus. Und im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wurde sogar ein Gesetz-Entwurf erarbeitet.

Besonders viel Mut macht uns aber vor allem die Initiative Lieferkettengesetz – ein neues und starkes Bündnis, das von 17 zivilgesellschaftlichen Organisationen getragen (zum Beispiel uns!) und von vielen weiteren unterstützt wird. Wir treten ein für eine Welt, in der Unternehmen Menschenrechte achten und Umweltzerstörung vermeiden — auch im Ausland.

Unterstützt mit Eurer Teilnahme an der Petition die Forderung nach einem Lieferkettengesetz:

Aktuelle Kampagne “Mensch. Macht. Handel. Fair.”

Sie haben sicher auch schon oft davon gehört, dass Menschen weltweit für Hungerlöhne unsere Kleider, Handys und Lebensmittel produzieren. Dass sie unter lebensgefährlichen Bedingungen die Rohstoffe für unsere Produkte gewinnen und dabei auch die Umwelt zerstört wird. Damit sich das ändert, braucht’s ein Gesetz, das Unternehmen verpflichtet, Arbeits- und Menschenrechte weltweit einzuhalten. Auch entlang ihrer Lieferketten im Ausland. Es müssen noch viel mehr Menschen in Deutschland erfahren, dass wir ein solches Gesetz brauchen, damit die Politik endlich handelt. Weltläden machen darauf mit kreativen Aktionen in ganz Deutschland aufmerksam.

Haben Sie eine pfiffige Idee, wie Sie das Thema in Ihrem Umfeld bekannt machen können?

Dann nehmen Sie teil am bundesweiten Wettbewerb des Weltladen-Dachverbandes und gewinnen Sie eine politische Reise nach Berlin im Herbst 2019. Senden Sie Fotos oder Videos Ihrer Aktion bis zum 31. Juli 2019 per E-Mail an .

Menschen- und Arbeitsrechte weltweit verbindlich schützen!

Getrieben vom Streben nach grenzenlosem Wachstum geht es in der Wirtschaft häufig unfair zu. Bei der Herstellung unserer Alltagsprodukte werden häufig Menschenrechte verletzt und die Umwelt zerstört. Auch deutsche Unternehmen sind immer wieder an Menschenrechtsverletzungen im Ausland beteiligt oder profitieren davon. Aus unserer Sicht hat die deutsche Politik in den letzten Jahren viele Möglichkeiten verpasst, die Ausbeutung von Mensch und Umwelt bei der Herstellung unserer Alltagsprodukte zu stoppen und verbindliche menschenrechtliche Vorgaben für Unternehmen zu beschließen.

Daher knüpfen wir an unsere Forderung nach einer gesetzlichen menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht für Unternehmen aus den letzten Jahren an. Wir wollen die Politiker/innen daran erinnern, dass sie es in der Hand haben, die Ausbeutung von Mensch und Umwelt zu stoppen.

Unterschriftenaktion erfolgreich im Oktober 2018 beendet

Mit einer Unterschriftenaktion haben wir uns an die Bundestagsabgeordneten gewandt, die wir bereits letztes Jahr vor der Bundestagswahl kontaktiert haben.
Wir rufen die Mitglieder des Deutschen Bundestags dazu auf, Unternehmen stärker in die Pflicht zu nehmen und in ihrer Amtszeit darauf hinzuwirken, dass Unternehmensverantwortung verbindlich festgeschrieben wird. aufgreifen.  
Die Aktion startete  zum Weltladentag am 12. Mai und lief bis zum Ende der Fairen Woche, die vom 14. bis 26. September 2018 stattfandt. Anfang Oktober wurden dann die gesammelten Unterschriften von den teilnehmenden Weltläden an die Bundestagsabgeordneten mit einem Begleitbrief weitergeleitet .

Mehr Informationen

2017: Weltladentag am 13.Mai

Visionen des Fairen Handels für die Bundestagswahl 2017

Vision 1: Faire Arbeitsbedingungen weltweit!Alle Menschen können weltweit in Würde arbeiten und sich dadurch einen guten Lebensstandard leisten.
Vision 2: Eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt!Die Landwirtschaft kann uns alle nachhaltig und ökologisch ernähren und ermöglicht den Bäuerinnen und Bauern weltweit ein gutes Auskommen.
Vision 3: Menschenwürdiger Umgang mit allen! Wir sind eine weltoffene, solidarische Gesellschaft, die lebenswerte Perspektiven für Schutzsuchende bietet und in der Rassismus und Diskriminierung keinen Platz haben.

In neun Kernforderungen fassen wir zusammen, welche politischen Maßnahmen in der neuen Legislaturperiode zur Verwirklichung unserer Visionen beitragen würden:

1. Arbeits -und Menschenrechte weltweit schützen
2. Fairer Handel statt Freihandel
3. Faire Beschaffung zum Standard machen
4. Entwicklungspolitik muss Kleinbäuer/innen fördern
5. Eine Agrarpolitik, die eine bäuerliche, ökologische Landwirtschaft fördert
6. Konzernmacht eindämmen und unfaire Handelspraktiken verbieten
7. Eine humane und integrative Asylpolitik mit fairen Asylverfahren
8. Ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben für Geflüchtete
9. Ein gutes Zusammenleben ohne Rassismus und Diskriminierung fördern
Kurz -und Langfassung des Forderungspapiers gibt es hier

2016: Weltladentag am 14. Mai

Auch 2016 steht im Mittelpunkt unserer Kampagne “Mensch. Macht. Handel. Fair.” die Forderung nach einem verbindlichen, weltweiten Schutz von Menschen- und Arbeitsrechten. Anfang April startet eine Brief-Aktion an Kanzlerin Merkel, mit der wir sie auffordern, sich für eine gesetzliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für Unternehmen einzusetzen. Denn bis Ende Mai/Anfang Juni wird sie zusammen mit ihrem Bundeskabinett den Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte abstimmen. Dieser bietet die Möglichkeit, Unternehmen eine größere Verantwortung für die Produktions- und Arbeitsbedingungen entlang ihrer Lieferkette aufzuerlegen. (www.weltladen.de)

Unterstützen Sie den politischen Aktionstag uns unterzeichnen Sie den Brief an Frau Merkel bei uns im Laden- wir danken Ihnen für Ihr Engagement!

2015: Arbeits- und Menschenrechte in globalen Lieferketten

Die Kampagnenaktion “Unternehmen haftbar machen” des Weltladen-Dachverbandes und des Forum Fairer Handel fand einen erfolgreichen Abschluss: Vertreter/innen der deutschen Weltläden  und des Forum Fairer Handel überreichten am 30. November 37.736 Unterschriften an den Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, Stephan Steinlein.

Die Petition fordert die Regierung auf, ein Gesetz für eine verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für Unternehmen zu erarbeiten. Die Kampagne ist hochaktuell, da sechs deutschen Ministerien zurzeit an der Erstellung des Nationalen Aktionsplans „Wirtschaft und Menschenrechte“ arbeiten. Kurz vor der letzten Konferenz im Rahmen der Konsultationsphase am 3. Dezember machten das Forum Fairer Handel und der Weltladen-Dachverband auf die Notwendigkeit aufmerksam, im Rahmen des Nationalen Aktionsplans eine verbindliche Regelung einzuführen.

Wir danken allen Unterstützern der Kampagne!

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Erfahren Sie online bei Forum Fairer Handel mehr!

(Foto: Forum Fairer Handel e.V./Chr. Ditsch)